Tanzend von West nach Ost (als PDF)
Kammermusikabend für Cello und Klavier
Ágnes Mandulás: Cello
Mari Kiyofuji: Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violloncello und Klavier Nr. 3 op. 69 A-Dur
1. Allegro ma non tanto
2. Scherzo
3. Adagio cantabile – Allegro vivace
Frédéric Chopin
zwei Mazurken aus dem op. 63 für Klavier solo
Polonaise brillante op. 3 C-Dur für Klavier und Cello
Sergei Rachmaninow
Danse orientale op. 2 für Cello und Klavier
Igor Strawinski (1882-1971)
Suite italienne (1932) für Cello und Klavier
1. Intruduzione
2. Serenata
3. Tarantella
4. Gavotte con due variation
5. Scherzino
6. Minuetto – Finale
Seit alten Zeiten, sind Musik und Tanz in allen Kulturen eng miteinander verbunden. Von den haidnischen Ritualen zu Ehren der Götter und der Natur, den Volksfesten und Jahresfesten der Bauern, bis hin zu den höfischen Tänzen. Das wesentliche, das Musik und Tanz verbindet, ist das Element der Bewegung. Die Bewegung des Körpers, des Klanges, des Rhythmus und der Emotionen. In der A-Dur Sonate setzt Ludwig van Beethoven durch den Wechsel von Sanftheit, stürmischer Erregung, zorniger Ausbrüche und alles sprengenden Glücksmomenten unsere Emotionen in Bewegung. Von Fryderyk Chopin, der heuer seinen 200. Geburtstag feiert, stehen einige polnische Volkstanz-Mazurken im eleganten slavischen Stil und eine raffinierte und brillante Polonaise auf dem Programm. Nach einer träumerischen Prélude von Sergej Rachmaninoff führt uns dieser, begleitet von exotischen Rhythmen und Harmonien, tief in den Orient. Unsere musikalische Reise beenden wir mit einer Reminiszenz an das barocke Italien, einer der Geburtsstätten des höfischen Tanzes, mit der Suite Italienne von Igor Stravinsky.
